Raspberry Pi: MPD (Music Player Daemon) installieren und mit iPhone/iPad steuern

MusicPi @sparky0815

MusicPi Wallpaper by @sparky0815 – zum vergößern aufs Bild klicken

Schon seit langem nutze ich einen meiner RaspberryPi’s um Musik von einer Festplatte/Freigabe über meine Anlage im Wohnzimmer abzuspielen.

Zum Einsatz kommt in meinem Fall MPD (Music Player Daemon).
Die Musik liegt auf einer am Raspi angeschlossenen externen Festplatte und gesteuert wird das ganze bei mir mit (MPad und MPod) über iPad und iPhone.

Das iPad habe ich zentral im Wohnzimmer an der Wand befestigt. Dies ermöglicht mir das steuern auch, wenn ich mein Handy gerade woanders liegen habe :)
Zum installieren geht ihr wie folgt vor:

Paketiste updaten und anschließend die benötigten Pakete installieren.

Da die Audioausgabe bei mir ausschließlcih über den 3,5mm Klinkenanschluss läuft, habe ich diese mit folgendem Befehl eingestellt:

 

Nun müsst ihr noch die datei mpd.conf anpassen

Das Verzeichnis in dem eure Musik liegt, wird hier angegeben (Pfad in “” muss an euren Aufbau angepasst werden)

Die folgende Zeile muss mit einer # auskommentiert werden und muss wie folgt aussehen. Da ansonsten die Steuerung über ein externes Gerät nicht funktioniert

Da es bei meinem Raspi beim wechseln der Lieder zu einem knacksen kam, habe ich folgende Zeile aktiviert

Die Einstellungen müssen nun nur noch gespeichert werden.
Dies macht ihn in nano mit der Tastenkombination [STRG+O] und schließt die Datei mit der Tastenkombi [STRG+X]

Damit alles von MPD übernommen wird, startet ihr den MPD Dienst neu

Zum Abschluss noch die Datenbank von MPD aktualisieren

 

MPD ist installiert und konfiguriert. Nun müsst ihr euch nur noch MPod/MPad für iOS oder MPDroid für Andoid runterladen, die IP eures Raspberry in der jeweiligen App einstellen und schon könnt ihr eure Musik steuern.

 

P.S.: Oben könnt ihr einen von mir erstellen Hintergrund runterladen. Einfach für die komplette Größe des Bilder einmal draufklicken ;)

 

 

Raspberry Pi: Shell Skript für Zeitrafferaufnahmen mit dem Kameramodul

Das Kameramodul für den RaspberryPi ist bei mir eingetrudelt, das ich zur Aufnahme von Bildern für Zeitraffervideos nutzen möchte.

Als erstes habe ich mir ein Shell-Skript erstellt um ein Set von Bildern zu erstellen.

Wer möchte, kann dieses wie folgt nutzen:
Als erstes benötigt ihr GIT

Nun könnt ihr mein Skript wie folgt auf euren Pi laden

Wechselt in das Verzeichnis “Rpi-Timelapse”

Um nun ein paar Einstellungen zu treffen, editiert ihr das Skript bspw. mit nano

 

In folgendem Bereich könnt ihr ein paar Sachen einstellen:

Habt ihr eure Einstellungen getroffen, speichert ihr das Skript mit <ctrl+x> bestätigt mit “j” <Enter>

Nun startet ihr das Skript

Seid ihr mit den angezeigten Einstellungen einverstanden, drückt ihr “j” <Enter> und die Aufnahme des Sets wird gestartet. Ihr bekommt auf dem Bildschirm angezeigt wie viele Bilder noch gemacht werden müssen.

Um aus den gemachten Bildern ein Video zu machen, nutze ich auf meinem Mac das Tool “Time Lapse Assembler“.

Ich hoffe das es evtl. ein paar Leuten hilft :)

Das im Video gezeigte Display ist das 2,8″ Rpi-Display von Watterott

LG und einen schönen rest Sonntag
Christian

P.S.: Steinigt mich nicht, wenn man Sachen besser hätte lösen können. Das ist mein zweites Skript!! ;)

 

Der Link zum Display ist ein Affiliate Link. Würde mich freuen, wenn ihr dieses zum Bestellen nutzt und mich so ein wenig unterstützt. Euch entstehen kein extra kosten ;)

Raspberry Pi: LED an Kameramodul deaktivieren

Möchte man das die rote LED des Kameramoduls während der Aufnahme nicht leuchtet, kann man diese unter /boot/config.txt deaktivieren. Dazu geht ihr wie folgt vor:

config.txt zum bearbeiten öffnen:

Folgenden Eintrag in hinzufügen/ändern:

System neustarten, damit die Änderung übernommen wird:

 

 

Raspberry Pi: Funksteckdosen schalten mit PowerPi #UPDATE

Die ganze Zeit habe ich meine Funksteckdosen mit einem Arduino geschaltet. Dieser ist mit einem Ethernet-Shield und einem 433Mhz Sender/Empfänger ausgestattet. Über einen integrierten Webserver war es mir bislang möglich meine Funksteckdosen (Elro) zu schalten. Das verwendete Projekt ist unter http://homecontrol4.me zu finden.

Nun wollte ich den Arduino durch einen RaspberryPi ersetzen. Nach kurzem suchen bei “Google” bin ich dann auf das Projekt PowerPi gestoßen. Das Webinterface fand ich sehr ansprechen und die Anleitung dazu sah auch einfach perfekt aus.
Also installierte ich nach Anleitung und nutze mein selbstgelötetes 433MhZ-Shield um davon den Sender abzugreifen.
Nach wenigen Minuten war alles installiert, eingerichtet und funktionierte auf anhieb !

Schaut euch die Seite mal an! Es lohnt sich !

LG

Christian

UPDATE 20.12.2013:
Ich habe ein kleines Update für euch. Da ich keinen Sender mehr hier liegen hatte, habe ich mir folgendes bei DX.com versandkostenfrei bestellt: 433Mhz Transmittier und Sender dieser hat mich ende November 2013 1,80€ gekostet. Die Lieferzeit betrug 10 Tage.
Um es mir bei der Verkabelung einfach zu machen, habe ich noch folgendes dazu geordert:   Breadboard-Kabel für ebenfalls 1,80€

Anbei mal ein paar Bilder von meinem Sender am Pi. Das weiße Kabel ist ist 17cm lang und dient als Antenne. Am Schluss habe ich das ganze mit einem Schrumpfschlauch versehen, damit ich den Sender ohne Angst mit im Gehäuse vom RaspberryPi stecken kann ;) (Bilder durch anklicken vergrößern)

433Mhz_1_web

 

433Mhz_2_web

 

433Mhz_3_web

 

433Mhz_4_web

Im Forum unter forum-raspberrypi.de hat der User “ostpol” geschrieben, das er das default Theme um ein Apple-Web-App-Icon für iOS Geräte erweitert hat. Dazu müssen folgende Zeilen in die Index.html des verwendeten Themes unter:
[Pfad zu PowerPi auf deinem Webserver]/themes/default/
hinzugefügt werden.

Nun habe ich mir das folgende Icon erstellt und unter:
[Pfad zu PowerPi auf deinem Webserver]/themes/default/icons mit dem Namen “apple-touch-icon-155×155.png”
abgelegt.

20131220-232934.jpg

P.S.: Die Links oben sind affiliate Links. Ich würde mich freuen wenn ihr über diese Links im Shop kaufen würdet. Euch entstehen KEINE extra Kosten oder sonstiges.

OpenELEC 3.0 RC1 released und zum Download bereit

Als erstes wünsche ich noch ein frohes neues Jahr…

OpenELEC startet das Jahr mit einer neuen Version für den RaspberryPi (3.0 RC1 – 2.99.1)

Downloaden könnt ihr die vorgefertigten Images bei mir wie gewohnt unter:

http://bit.ly/VoKSX7

Info’s zur Version:
http://openelec.tv/news/item/263-openelec-30-rc1-released

Viel Spaß beim testen und danke an das OpenELEC-Team ;)

Raspbmc RC4 soll heute erscheinen (05.08.2012) #UPDATE

Wie die Entwickler von Raspbmc heute auf Facebook bekannt gegeben haben, wird am heutigen Sonntag RC4 für alle zum Download freigegeben.

Anbei der Post auf Facebook:

“Raspbmc

Hi everyone, RC4 is still on track for this Sunday. The latest testing build was a success, but there are a couple of minor bugs that need smoothing out.”

Star tuned ;)

UPDATE:
Kurz vor Schluss war es dann gestern Abend soweit und RC4 erblickte das Licht der Welt :)

RC4 des Raspbmc enthält zahlreiche Optimierungen. Unter anderem wird nun “Hard floating” unterstüzt.

Den kompletten changelog könnt ihr direkt auf raspbmc.com finden

Raspberry Pi – Konfiguration erneut aufrufen (Raspbian / Debian 7 – “Wheezy”)

Ab Debian 7 (“Wheeze” / Raspbian) habt ihr die Möglichkeit einige Anpassungen mit Hilfe eines Dialogs zu machen. Dieser Dialog wird euch nach dem ersten Start von Debian 7 (“Wheezy) oder auch Raspbian angezeigt.

Ihr bekommt dort die Möglichkeit z.B. das Tastaturlayout, die deutsche Sprache und die Zeitzone einzustellen, die Partition an die Größe der SD-Karte anzupassen, SSH beim starten zu aktivieren usw.

Möchtest Du später nochmal etwas über dieses Konfigurationsmenü ändern wollen, kannst du es in der Konsole ganz einfach mit folgendem Befehl aufrufen:

Raspi-config Debian Wheezy / Raspbian

Wie man diese Einstellungen auch manuell durchführen könnt, seht ihr in den folgenden Artikeln:

Debian – Erste Schritte

Debian – Verhältnis RAM-GPU (Memorysplit)